Die Kilometerstaffeln ziehen die meisten Kfz-Versicherungen heran, um das Schadensrisiko für dich und dein Fahrzeug zu berechnen: Fährst du mehr Kilometer, steigen deine Beiträge. Eine kilometerbasierte Versicherung rechnet den Anteil, der auf deine gefahrenen Kilometer entfällt, jedoch exakt nach diesen Kilometern ab. Fährst du also 1.000 Kilometer weniger – zum Beispiel, weil du den Zweitwagen in der Stadt nutzt –, senkt das den Beitragsanteil für die Kilometer. Das ist oftgünstiger als die Einstufung per Kilometerstaffel. Mehr zum Thema jährliche Fahrleistung und Beitrag für deine Kfz-Versicherung liest du in diesem Beitrag.
Die Beiträge für deine Kfz-Versicherung hängen zu einem Teil von deinen gefahrenen Kilometern im Jahr ab. Denn deine Kfz-Versicherung kalkuliert das Risiko für einen Schaden. Fährst du mehr Kilometer, steigt das Risiko. Mit steigendem Risiko steigen also deine Beiträge. Weniger Jahreskilometer senken deine Beiträge in der Regel[KB3] . Besonders auch bei einer kilometerbasierten Kfz-Versicherung.
Welche anderen Faktoren über die Höhe deiner Beiträge bestimmen, liest du unter: Wie viel kostet die Versicherung für ein Auto?
Wenn du weniger fährst als geplant, bekommst du automatisch schon gezahlte Beiträge zurück.
Je mehr du fährst, desto höher ist dein Schadensrisiko. Aber auch umgekehrt gilt: Je weniger oft du auf der Straße bist, desto geringer ist dein Schadensrisiko – und damit sinken deine Beiträge für eine Kfz-Versicherung.
Deine Jahreskilometer bestimmen mit über deine Beiträge. Wer Wenigfahrer ist, sollte über eine kilometerbasierte Kfz-Versicherung nachdenken, um Beiträge zu sparen.
Die Abstufungen der Kilometer unterscheiden sich geringfügig – abhängig von deiner Kfz-Versicherung. Die gängige Einteilung der Kilometerstaffel ist wie folgt:
Kilometerklasse | Jährliche Fahrleistung | |
---|---|---|
1 | bis 6.000 km | |
2 | 6.001 bis 9.000 km | |
3 | 9.001 bis 12.000 km | |
4 | 12.001 bis 15.000 km | |
5 | 15.001 bis 20.000 km | |
6 | 20.001 bis 25.000 km | |
7 | 25.001 bis 30.000 km | |
8 | über 30.000 km |
Die meisten Kfz-Versicherungen ziehen für die Höhe deiner Beiträge deine jährliche Fahrleistung heran. Beim Abschluss deines Vertrags teilst du diese Fahrleistung mit. Liegst du am unteren Ende eines Eintrags in der Kilometerstaffel, wirst du dabei nicht besser behandelt als am oberen Ende. Ein Beispiel: Fährst du im Jahr 6.100 Kilometer zahlst du nicht weniger als jemand in ähnlichen Verhältnissen – jedoch mit knapp 9.000 Kilometern im Jahr. Eine kilometerbasierte Abrechnung deiner Fahrleistung pro Jahr bringt dir hier Vorteile.
Bei den meisten Kfz-Versicherungen sinken die Beiträge für dich als Wenigfahrer nicht weiter, bleibst du unter 6.000 Kilometern im Jahr. Tatsächlich aber kann deine Jahreskilometerleistung wesentlich darunter liegen. So etwa für deinen Zweitwagen. Oder in Zeiten, in denen du im Homeoffice arbeitest – und gerade nicht als Pendler unterwegs bist. Auch bei Krankheit oder Auslandsaufenthalt sinken deine Jahreskilometer. Oder weil du momentan lieber in Urlaub fliegst statt mit dem Auto in die Ferien zu fahren. Bei einer kilometerbasierten Kfz-Versicherung bist du in solchen Fällen im Spar-Vorteil: am Ende des Jahres erhältst du oft Geld zurück – je weniger Fahrleistung desto mehr.
Du fährst einen Zweitwagen – für die Stadt? Dann fährst du meist kaum 6.000 Kilometer damit im Jahr. Denn dein Zweitwagen steht oft auf dem Parkplatz oder in deiner Garage. Um deinen Zweitwagen zu versichern oder überhaupt ein Fahrzeug mit weniger als 6.000 Kilometern Fahrleistung im Jahr lohnt sich zum Beispiel Zahl-pro-Kilometer.
Noch mehr Infos übers Sparen dank kilometergenauer Kfz-Versicherung, liest du unter: Kilometergenaue Autoversicherung: sparen beim Kfz.
Dein Beitrag für Voll- oder Teilkasko bzw. Haftpflicht in der Abrechnung nach Kilometer teilt sich in
Der Grundbeitrag ist fix – die Abrechnung des Kilometerbeitrags erfolgt anhand deiner Kilometer-Angabe am Jahresende, also deiner Fahrleistung in diesem Jahr. Hier findest du dazu eine .
Neben den gesparten Beiträgen gibt es weitere Vorteile:
Egal, wie wenig du gefahren bist – jeder nicht gefahrene Kilometer senkt deinen Beitrag.
Bei der kilometerbasierten Kfz-Versicherung schätzt du vorab deine jährliche Fahrleistung. Die Schätzung funktioniert wie folgt:
Noch mehr Infos dazu, wie du deine Jahreskilometer berechnest, liest du unter: Jährliche Fahrleistung berechnen: mit FRIDAY.
Im Durchschnitt legt der Deutsche im Jahr knapp 14.000 Kilometer zurück. Einen Großteil deiner jährlichen Kilometer werden dabei regelmäßige Strecken ausmachen – zum Beispiel Fahrten zur Arbeit und zurück. Aber auch durch regelmäßige Ausflüge am Wochenende oder die Fahrt zum Sport kommen im Jahr viele Kilometer zusammen.
Als Anhaltspunkt für eine schnelle Berechnung dienen die folgenden durchschnittlichen Werte:
Bei einer kilometerbasierten Kfz-Versicherung erhältst du am Jahresende deine Abrechnung. Bist du mehr Kilometer gefahren als geschätzt, wird eine Nachzahlung fällig. Fährst du weniger Kilometer als angegeben, erhältst du von deiner Kfz-Versicherung Geld zurück.
Eine höhere Fahrleistung als zu Beginn des Jahres angegeben hat keinerlei negative Konsequenzen – es drohen keine Leistungskürzungen oder Strafen durch deine Kfz-Versicherung. Genau das ist – neben der Möglichkeit, Beiträge zurück zu erhalten, der Vorteil einer kilometerbasierten Versicherung – wie eben FRIDAY Zahl-pro-Kilometer.
Bei FRIDAY arbeiten Entwickler, Coder, UX-Designer und Scrum Master zusammen mit Aktuaren und Schadensexperten. Wir investieren Zeit und Energie, um FRIDAY gemeinsam nach vorn zu bringen. Dabei lassen wir uns aber nie die Chance entgehen, unsere Erfolge laut zu feiern.
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